Dieses private Museum für Architekturzeichnung in Berlin-Prenzlauer Berg, zeigt nicht nur die Sammlung der Tchoban Foundation, sondern auch die Sammlungen der international führenden Kulturinstitutionen.
Das Museum ist ein vierstöckiger solider Korpus mit einem LED Lichtkonzept von „Kardorff Ingenieure Lichtplanung“ die bereits 2013 mit dem deutschen Lichtdesignpreis, für eines ihrer Projekte, ausgezeichnet wurden.

museum3Das Lichtlinien Konzept

Im Inneren des Museums unterstreicht ein umlaufendes LED-Lichtband einer Glasdecke, das thematische Konzept der kontinuierlichen Lichtlinien, das in weiten Teilen der Räumlichkeiten zu finden ist. Im Eingang zum Stiegenhaus wird das Relief der Fassade zu einer linearen Lichtline zum Eingang übertragen.

Die Treppen werden durch LED-Linien, die im Handlauf integriert sind, beleuchtet. In den Ausstellungsräumen bietet die Displaybeleuchtung eine gleichmäßige Ausleuchtung der Wände, die optisch zusätzlich die Räume größer wirken lässt. Lineare LED-Profil Leuchten parallel zur Wand erhellen die Ausstellungswände und lassen durch ihre durchgehende Lichtquelle keine Schattenbildung zu. Dadurch ergibt sich die Freiheit die Exponate irgendwo an den Wänden zu platzieren, da die typischen, überhellten Lichtpunkte in diesem Museum nicht zu finden sind.

Durch die unterschiedlichen Ebenen an der Decke wird verhindert, dass unerwünschte Reflektionen an der Glasdecke entstehen. Da Papier als äußerst Lichtempfindlich gilt, wurde eine fast UV-freie Lichtinstallation verwendet. Die Helligkeiten können über eine Fernbedienung angepasst werden und die neutralweisse, 4.000K LED Beleuchtung, sorgt mit ihrem CRI-Wert von 90, für eine realistische Farbwiedergabe.

Das Beleuchtungskonzept besticht mit einer großen Reduktion des Energieverbrauchs bei einer minimalen thermischen Belastung.

slider_museum_berlinBilder © by  Linus Lintner

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