Wer kennt es nicht, das ärgerliche Problem. Jetzt hat man extra beim Kauf von LED Leuchtmittel darauf geachtet, dass es auch „dimmbar“ ist. Schließlich wollen wir doch wie gewohnt unsere Helligkeit im Wohnzimmer regulieren können. – und jetzt flackert es beim dimmen? – na toll.

So einfach ist es leider nicht.
Bevor man sich ein dimmbares LED Produkt kauft, sollte man ein paar Dinge im Vorfeld klären:

  • Ist mein aktueller Dimmer überhaupt dazu geeignet, LED´s zu dimmen?
  • Hat mein alter, vorgeschalteter Trafo vielleicht eine Mindestlasst? – damit der überhaupt erst richtig funktionieren kann?
  • Hat vielleicht auch mein Dimmer eine Mindestlast? – unter dieser er gar nicht erst richtig funktioniert?
  • Kann ich verschiedene Arten von Leuchtmittel miteinander kombinieren und dimmen?

Es sind jetzt zwar nur 4 Punkte, aber eine Menge Arbeit das herauszufinden.

das einfachste und gängigste, was hier gemacht wird ist: Einfach verschiedene Typen im Internet zu bestellen und zu testen – Ist man mit einem zufrieden, dann hat man ja das richtige gefunden – wenn nicht heist es entweder weiter testen oder einen Fachmann hizu ziehen ( z.B. Elektiker)

[quote_box_center]Normalerweise sollte sich ein Fachmann auskennen, doch leider befassen sich noch sehr wenige mit dem Thema LED[/quote_box_center]
dimmer
Will man es dennoch selbst versuchen dann am Besten in folgenden Schritten vorgehen:

  1.  Dimmer ausbauen und Type ablesen. Da wahrscheinlich keine Beschreibung mehr vorhanden ist, Mr. Google fragen. Hier sollte man dann schnell auf eine Beschreibung stoßen. Wir nehmen hier als Beispiel mal folgendes Modell von Busch Jäger: Model 2247U sehen wir auch gut auf dem Bild links.
  2. in der Beschreibung suchen wir uns die Mindestlast und wir finden den Eintrag 20-500W/VA – Das sagt uns, das wir mindestens 20W an Leistung anhängen müssen, damit der Dimmer richtig funktioniert. Mit einer 7 Watt Birne über dem Küchentisch wird hierbei wohl nix.
  3. Weiters suchen wir die Art von Dimmer – Wir suchen einen Phasenabschnittsdimmer ( Dieser ist für elektronische Trafos geeignet) – Meistens stehen wir vor der Wahl zwischen Phasenan- oder Phasenab- Schnittsdimmer
    [quote_box_center]Da 99% aller LED Leuchtmittel einen elektronischen Trafo eingebaut haben um die Eingangsspannung auf die Bestriebsspannung zu transformieren, wird meist ein Abschnittsdimmer empfohlen[/quote_box_center]
  4. Wenn wir jetzt noch 12V Leuchtmittel auf LED austauschen wollen – ist auch zu prüfen ob am Trafo eine Mindestlast angegeben wird- Bei diesem Osram Trafo wird beispielsweise 20W als Mindestlast angegeben.Wie gut sich LED´s die mit einem extra Trafo vorgeschalten werden, dimmen lassen, ist meist davon abhängig, wie gut Trafo und Dimmer zusammenspielen.

In den meisten Fällen lässt sich ein dimmbares Leuchtmittel auch mit anderen Dimmern betreiben, allerdings mehr oder weniger gut.
Entweder es fängt an zu brummen oder zu flackern oder es schaltet einfach ab.

 

Es gibt auch einen maximale Leistung die der Dimmer betreiben kann. Diese Leistung ist meist nicht für LED´s berechnet.

Hier sollten die VA ( Volt Ampere)  Werte der Leuchtmittel beachtet und diese zur Berechnung verwendet werden anstatt der angegebenen WATT.

Manche LED Hersteller geben hierzu die Auskunft:
“ Werden mehrere LED-Lampen parallel betrieben, so muss die Installation bzw. der Dimmer auf die fünf- bis sechsfache Leistung ausgelegt werden. Beispiel: Werden fünf 10 Watt LED-Lampen betrieben (5 x 10W), sollte die Installation für 250-300 Watt ausgelegt sein.“ Quelle ledon

 

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